BURRELL, RETO




Sunshine & SnowCD 13,90
Roses Fade BlueDigipak-CD 9,50
Shaking Off MonkeysCD 8,90


Reto Burrell ist kein Schweizer Songwriter, sondern ein internationaler Songwriter aus der Schweiz. Er ist nicht in erster Linie Gitarrist und Musiker, sondern ein gefühlvoller Songschreiber. Seine Musik ist kein C o u n t r y, es ist erdiger Rock im Stile einer Sheryl Crow oder der Wallflowers. Seine Lieder sind wirklich, ehrlich, leidenschaftlich und kommen direkt aus dem Herzen und aus dem Bauch. Und Musik, welche Gefühle entfacht, ist gute Musik.

Geboren wurde Reto Burrell 1973 in Luzern als Sohn einer Schweizerin und eines Engländers, zog jedoch bereits als Dreijähriger mit seiner Familie nach Australien, wo ein akzentfreies Englisch zu seiner zweiten Muttersprache wurde. In seiner Kindheit lernte er schon früh die Musik von großen Songschreibern wie Bob Dylan, den Beatles oder den Rolling Stones kennen und schätzen. Die Faszination von prächtigen Geschichten, eingepackt in tragende Melodien, sollte ihn von da an auf seinem ganzen musikalischen Werdegang begleiten. Mit 10 Jahren hängte er sich seine erste Gitarre um und brachte sich autodidaktisch das Spielen bei. Mit 15 Jahren gründete er seine erste Band ‚Profax’ und verschrieb sich der harten Gangart zwischen Punk und Hardcore. Reto Burrell war schon hier für die Musik verantwortlich, versuchte sich aber noch nicht an den Texten. Als sich ‚Profax’ 1991 auflösten, tauchte er in eine Welt aus poppigen Elektro-Beats ein, woraus er aber schon bald wieder auftauchte, um zur Rock-Gitarre zurückzukehren. Mit der Band ‚släm’ machte er in der Schweizer Musikszene erneut auf sich aufmerksam mit starkem Gitarrenrock, der EP "High Hopes" (1996) und dem Album "The Sun, The Moon And Little Signs" (1997). Burrell komponierte, schrieb die Texte, spielte Gitarre und sang.

Nachdem sich ‚släm’ aufgelöst hatten, nahm Reto Burrell 1998 im Alleingang ein paar Songs auf: "Ich wollte wissen, ob ich das ganz alleine kann und ob es gut ankommt." Die entstandene CD "Eleven Songs" (mittlerweile vergriffen) kam sehr gut an, und mit befreundeten Musikern ging es auf Tournee. Mit neuer Band wurden 1999 erneut Aufnahmen gemacht, welche Burrell in der ganzen Welt versandte. Die Schweizer Plattenfirmen lehnten das Produkt durchwegs als zu wenig kommerziell ab. Mehr Erfolg hatte er im Ausland. Pete Anderson aus den USA, seines Zeichens Star-Produzent von Dwight Yoakam und Michelle Shocked, und Inhaber des Labels ‚Little Dog Records’ wie auch die deutsche Firma ‚Blue Rose Records’ wollten die CD produzieren. Kurze Zeit später fand sich Reto Burrell in Los Angeles wieder und die Aufnahmen zu seinem ersten offiziellen Album unter der Regie Pete Andersons konnten beginnen. Kurz vor Ende der Aufnahmen legte ihm Anderson einen neuen Vertrag vor, mit der Option auf weitere acht Alben. Dieser Vertrag schien Burrell für ein kleines Label übertrieben, insbesondere da zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Vertriebspartner vorhanden war, und so lehnte er nach gescheiterten Verhandlungen den Vertrag ab. Zurück in Europa begannen die Aufnahmen nochmals von vorn, so dass im Februar 2001 endlich sein langersehntes Debutalbum "Echo Park" auf Blue Rose Records erschien und europaweit veröffentlicht wurde.

Das Jahr 2001 war mit gegen 100 Konzerten, vor allem in der Schweiz und Deutschland, ziemlich ausgebucht, und man lernte viele interessante Bands und Leute kennen. Mittlerweile erweckte Burrells Musik das Interesse der Macher der amerikanischen Fernsehserie "The Education Of Max Bickford" welche vier Songs vom Album "Echo Park" kauften, und diese nun regelmäßig abspielen. Die Serie mit Richard Dreyfuss in der Hauptrolle läuft in Amerika auf FOX Television bereits in der zweiten Staffel. Die Vorbereitungen zum zweiten Album kamen unterdessen ebenfalls ins Rollen und im Herbst traf sich Burrell in Amerika mit dem Produzenten Adam Steinberg. "Ich wollte das Album nicht mehr selbst produzieren und Todd Thibauds letztes Album ‚Squash’, welches von Adam Steinberg produziert wurde, gefiel mir sehr gut." Burrells neue Songs begeisterten den besagten Produzenten, welcher schon mit etlichen Künstlern wie Patty Griffin, Dixie Chicks, Kim Richey gearbeitet hatte, und so konnte man im Frühling 2002 mit den Aufnahmen zum neuen Album "Shaking Off Monkeys" beginnen.
Aufgenommen in den Clubhouse Studios in Rhinebeck/New York, produziert von Adam Steinberg und gemastert von Howie Weinberg (Nirvana, Sheryl Crow, Oasis), überzeugte Burrell mit seinen neuen Songs angesehene Namen. "Das neue Album ist, obwohl es mehr Popmelodien hat als 'Echo Park', rockiger." Wenn auch nicht vom Bekanntheitsgrad, so doch von der Qualität und Art seiner Musik her, kann Reto Burrell in einem Atemzug genannt werden mit Namen wie Tom Petty, Ryan Adams, Sheryl Crow oder Jakob Dylan. Und doch bleibt er sich selbst, denn Burrells Musik ist authentisch, voller echter Gefühle und Ehrlichkeit. Und seine Liebe zur Musik hört man vom ersten Ton an.

Applying a punk attitude to hook-laden pop, singer/songwriter Reto Burrell is creating some of Europe’s most exciting music. A veteran of the Swiss music scene for more than a decade, Burrell is on the threshold of international success.
While his 2001 debut album, "Echo Park", displayed the acoustic side of his musical persona, Burrell’s latest effort "Shaking Off Monkeys" is a pop-rock masterpiece. “With ‘Echo Park’, I wanted to record a roots rock album." he explained. "I had played my acoustic guitar the whole year. But, during a concert, I felt like I wanted to rock a little more. We ended up taking out the electric guitars and rocking up this next album."

The influence of American music is obvious. Rather than singing in Swiss German and incorporating Swiss folk influences, Burrell sings in English and credits American pop-rock bands, including the Wallflowers and Sheryl Crow. "Tom Petty has been a favourite of mine since I was a kid," he said. "Through his songs, I learned how important it was for a song to have a hook."

Burrell’s early experiences as guitarist for Swiss punk band, Profax, continue to be felt in his approach to pop music. "I don’t like the business aspects of music," he said. "I like things to have a bit of an edge." Burrell has been the product of two cultures since birth, playing the guitar from the age of ten, and writing songs since he was twelve. A native of Lucerne, he grew up in a small village nestled between the Alps, half an hour away, and was raised on a healthy sampling of American rock and R&B records that belonged to his England-born father. "I listened to records by the Rolling Stones, the Beatles and Bob Dylan," he recalled. "That’s what I was raised on."

The turning point in Burrell’s musical direction came, in 1993, when he acquired an acoustic guitar and began singing. "I started writing songs with more hooks," he said. Forming a band, that currently features bass player Daniel Alexander, guitarist Charlie Zimmerman and drummer Rafi Woll, he began to build a reputation as one of Europe’s most promising young artists. Burrell is in music for the long haul. "I like to sit in my living room and just play my guitar," he said. "If I’m really lucky, an angel flies through the room and blesses me with a great song. I’m not digging for it. It just comes out. It’s great. I hope that it continues."